Gut und Günstig

Berlin hat vier Universitäten, FU, TU, HU, UdK, und zahlreiche weitere Hochschulen zu bieten, die rund 140 000 Studierende beherbergen, Tendenz steigend. Bei dieser beachtlichen Zahl verwundert es doch ein wenig, dass keine "Studentenclubs" ausfindig zu machen sind. Und nein, unter besagten Clubs sind keine elitären Etablissements gemeint, zu denen Nicht-Studenten keinen Zutritt haben, sondern Partybuden mit sehr preisgünstigen Getränken und geringem oder gar keinem Eintritt. So zumindest aus der Sicht vieler studentischer Neuzugänge, die oftmals aus anderen schönen deutschen Landen kommen.

Was nicht ist, muss nicht werden

Nachdem auch der letzte unermüdliche Party-Sparfuchs in lauter verständnislose (Türsteher-)Gesichter schauen musste bei der Frage nach einem Studentenrabatt, kommt womöglich irgendwann die Erleuchtung: Gemessen an der Einwohnerzahl (rund 3,5 Millionen) ist der Anteil von Studenten relativ gering und die Lebenserhaltungskosten im Vergleich zu anderen Bundesländern gar nicht mal so hoch. Ergo - es existieren genügend gute und günstige Ausgehmöglichkeiten auch ohne Studentenclubs.

Mittel und Wege

Alternativ werden natürlich immer wieder Studentenpartys veranstaltet, ob nun an den Universitäten selbst oder in wechselnden Diskotheken. Meist fliegen einem die entsprechenden Flyer auf dem Campus früh genug um die Ohren oder es werden Lacken gespannt, damit ja keine Einstands-, Ausstands-, Welcome- oder Erasmus-Party vergessen wird. Ansonsten Lauscher spitzen, Augen offen halten, im Internet recherchieren und einfach drauf losgehen, dann findet sich die richtige Party im richtigen Club unter Garantie.