Single Zeichensprache in Nachtclubs
Kommunikation bei voller Lautstärke
Endlich steht die heiße Partynacht an, die Frisur sitzt und es kann losgehen. Bei der Singlesuche werden keine Kosten und Mühen gescheut. Um den richtigen Partner kennenzulernen, erfolgt ein Besuch in den angesagtesten Clubs und Bars in der Stadt. Dort lassen sich häufig Singles mit gleichen Interessen und Vorlieben finden.
Aber wie ist eine sinnvolle Kommunikation in einem lauten Club möglich? Der beste Freund sieht zwei wirklich scharfe Frauen und will sie mit seinem Kumpel zusammen ansprechen. Doch der Kumpel tanzt und tanzt und hört gar nicht auf, da er die Zeichensprache nicht verstanden hat. Erst als ihm sein Freund den Tatbestand laut ins Ohr brüllt, versteht er es und freut sich auf die süßen Frauen - aber sie sind leider schon weg. Damit das nicht mehr passiert, sollte unbedingt für das Flirten eine Zeichensprache vereinbart werden.
Männer lieben Strategien
Männer haben eine eigene Zeichensprache. Im Gegensatz zu Frauen arbeiten sie mit offenen Gesten und Symbolen. Ein Mann der mit seinem Zeigefinger auf zwei Frauen deutet und sie dann erst in 10 Minuten anspricht, vermittelt nicht gerade einen selbstbewussten Eindruck. Der Flirt sieht nur noch nach Taktik aus und das schmälert seine Chancen auf Erfolg. Damit das nicht passiert, vereinbaren viele Männer individuelle Flirtsignale. Es wird zwischen Anfangsphase und Flirtphase unterschieden.
Zur Anfangsphase zählen die ersten Momente des Flirts. Wenn ein Mann zwei Frauen anspricht, beginnt schon die große Planung. Entweder beide sprechen gemeinsam die Frauen an, oder einer kommt wenige Minuten später nach. Dabei winkt ein Mann seinen Kumpel auffällig mit der Hand zu dem Gespräch herein und stellt ihn den Frauen vor. Es gibt unter Männern eine Art Gentleman Code: Wer zuerst flirtet, hat auch die Vorauswahl auf eine Frau in der Gruppe. Die Ziele der Männer spielen dabei keine Rolle. Manche wollen eine feste Beziehung, andere suchen eher ein Abenteuer für die Nacht. Das bleibt jedem selbst überlassen, was er will.
In der Flirtphase ergeben sich viele strategische Probleme. Nun könnte das Gespräch nicht so gut laufen, aber die Freundin schaut die ganze Zeit rüber und lächelt. Per Zeichensprache werden die Frauen unter den Männern getauscht. Ein Mann gibt dem Anderen einen Klaps auf die Schulter und stellt ihm eine vorher beschlossene Frage. Es zählt nicht die Frage, sondern die Antwort. Wenn der andere Mann nun mit Ja antwortet, werden die Frauen getauscht. Männer haben aber auch noch andere Zeichen. Wenn die Freundin vergeben ist, kommt Zeichensprache zum Einsatz. Eine Frau kann auch schnell langweilig werden. Aber das Gespräch des Kumpels scheint ganz gut zu laufen - oder doch nicht? Um das herauszufinden, wird ebenso Zeichensprache eingesetzt.
Es wird schnell deutlich, wie kreativ Männer in ihrer Zeichensprache sein müssen. Gesten werden individuell verabredet und es wird mit Sätzen gearbeitet, die eine Frage vortäuschen, in echt aber eine Strategie liefern.
Bewertungen von Frauen
Da Frauen im Normalfall keinen Mann ansprechen, bezieht sich ihre Zeichensprache hauptsächlich auf die Frage, ob die Männer ihnen gefallen oder nicht. Eine Single Frau will natürlich auch einen freien Mann. Damit der Mann nicht bereits vergeben ist und nur spielen will, versucht die Freundin dies aus seinem besten Kumpel herauszukriegen.
Dabei gibt es viele verschiedene Arten der Zeichensprache, die auf Bewegungen beruhen. Manche Frauen reagieren gar nicht erst auf einen Flirt und blocken so sofort ab. Andere geben den Männern ein paar Minuten die Chance, sich zu beweisen. Wenn ein Mann gefällt, fährt sich eine Frau durchs Haar. Falls nicht, kratzt sie sich an der Nase. So weiß die Freundin sofort was Sache ist und kann das Gespräch beenden.
Frauen verwenden Zeichensprache hauptsächlich zur Bewertung von Männern, nicht für Strategien wie Männer.